Ich habe den Todesengel überlebt (Eva Mozes Kor)

Genre: Biografie, wahre Begebenheit
Verlag: cbj Jugendbücher (Leseprobe)
ISBN: 978-3-570-40109-5
Seiten: 224
Übersetzung (deutsch): Barbara Küper
Lesezeitraum: 09.07.2019-10.07.2019

Kurzbeschreibung des cbj Jugendbücher Verlags

Berührend und authentisch – eine der letzten Zeitzeuginnen erzählt.

Eva Mozes Kor ist zehn Jahre alt, als sie mit ihrer Familie nach Auschwitz verschleppt wird. Während die Eltern und zwei ältere Geschwister in den Gaskammern umkommen, geraten Eva und ihre Zwillingsschwester Miriam in die Hände des KZ-Arztes Mengele, der grausame »Experimente« an den Mädchen durchführt. Für Eva und ihre Schwester beginnt ein täglicher Überlebenskampf …
Die wahre Geschichte einer Frau mit einem unbezwingbaren Überlebenswillen und dem Mut, die schlimmsten Taten zu vergeben.

Meine Meinung zum Buch

Seit meiner Jugend habe ich schon viele Bücher über den zweiten Weltkrieg gelesen, das Thema hat mich schon immer interessiert, weil es so unvorstellbar ist, was damals passierte.
Auch dieses Buch hilft nicht dabei zu verstehen, wie Menschen einander solche Grausamkeiten antun können. Dennoch ist es ein sehr gutes Buch, es hilft dabei, sich in die damalige Situation der Opfer hineinzusetzen. Es beschreibt die perfide, schleichende Herabsetzung von Juden durch Gerüchte oder wie man heute sagen würde „Fake News“. Es beschreibt auch die Ängste und Leiden von Eva und ihrer Schwester, erst zuhause in ihrem Dorf und dann auch in der Hand des furchtbaren Dr. Mengele. Ein absolut empfehlenswertes Buch.
Die Geschichte lies mich einmal mehr fassungslos zurück, die damalige Propaganda erinnert unangenehm an einige Aussagen, die gerade derzeit wieder getroffen werden.
Am meisten beeindruckt hat mich die Autorin selbst, denn in ihrem Nachwort beschreibt sie, wie sie den Tätern, ihren Peinigern, vergeben hat.

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