Wer die Nachtigall stört … (Harper Lee)

Genre: Drama
Verlag: rohwolt
ISBN: 978-3498038083

Seiten: 464
Originaltitel: To Kill a Mockingbird

Übersetzung (deutsch): Claire Malignon
Lesezeitraum: 21.08.2014 – 02.09.2014

Kurzbeschreibung des rohwolt Verlags

Die Geschwister Scout und Jem Finch wachsen in einer äußerlich idyllischen Welt heran: im (fiktiven) Örtchen Maycomb, Alabama, inmitten weißer Villen und tropischer Bäume. Erzogen von ihrem Vater Atticus, einem menschenfreundlichen Anwalt.
Doch die Idylle trügt, durch die alte Gesellschaft des Südens ziehen sich tiefe Risse: zwischen Schwarz und Weiß, zwischen Arm und Reich. Als Scouts Vater die Verteidigung eines schwarzen Landarbeiters übernimmt, der angeblich ein weißes Mädchen vergewaltigt hat, erfährt die Achtjährige staunend, dass die Welt viel komplizierter ist, als sie angenommen hat. Tapfer versucht sie, die demokratischen Gerechtigkeitsideale ihres Vaters gegen alle Anfechtungen hochzuhalten, und gerät selbst in Gefahr …
Unvermindert aktuell: ein Plädoyer für die Gleichheit aller Menschen.

Meine Meinung zum Buch

Ich mochte das Buch sehr gerne. Der Autorin gelingt es wundervoll, sich in die kindlich naive Scout und ihren Bruder Jem hineinzuversetzen und dem Leser eine für Kinder übliche unbefangene Sicht auf die Ereignisse zu erlauben. Auch die Entwicklung von Jem, der im Laufe des Buches immer erwachsener wird und langsam die unschuldige Sicht auf die Welt, die seiner Schwester noch zu eigen ist ablegt wird sehr gut geschildert. Während des Lesens kam mir immer wieder der Gedanke, um wie viel besser es um die Welt bestellt wäre, würden wir diese Unbefangenheit, die für Kinder selbstverständlich ist, als Erwachsene nicht irgendwann ablegen.

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